VR PlayerApps für Oculus GO, Rift und Quest

Der Oculus Store bietet interessante Möglichkeiten für das Management von Content. 

Wie wir bei der Umsetzung von VR Projekten immer wieder feststellen können, ist es für unsere Kunden enorm wichtig, Applikationen zentral verwalten zu können. Der Oculus Store eröffnet uns hier spannende Möglichkeiten.

Oculus
Store

Management und Skalierbarkeit von Content

Sales und Bildungstools sind die VR Killer Apps – Early Adopters wie HILTI, AMA oder die Wiener Staatsoper haben das bereits erkannt und setzen Virtual Reality Content weltweit erfolgreich ein. 

Unternehmen haben einen steigenden Bedarf an Virtual Reality Applikationen und benötigen Tools, die sich einfach skalieren lassen. Das zentrale App-Management des Oculus Store bietet diesbezüglich alle Möglichkeiten, die innovative Unternehmen für die Realisierung ihrer Ziele benötigen.

VR Apps sind im Oculus Store jederzeit erweiterbar und können mit zusätzlichem interaktivem 3D Content oder 360° Videos befüllt werden. Apps können dazu über das Oculus Store Backend verwaltet werden. Updates werden dann automatisch per WLAN auf allen Brillen durchgeführt. 

Weiters können dynamische Inhalte eingefügt werden, die ohne App Updates auskommen. So ist es möglich, News, Texte, Ads oder 3D Objekte in Echtzeit zu aktualisieren. Wir konnten diese Technologie  bereits erfolgreich bei internationalen Projekten einsetzen.

Autoplay Feature für 360° Videos

360° Video Player Apps können direkt in Oculus Home gestartet werden. Sobald ein User die Brille aufsetzt, startet das entsprechende Video automatisch. Auch die Blickrichtung wird neu ausgerichtet. So lässt sich ein Einsatz in Bildungseinrichtungen, Events und Sales Terminen effektiv gestalten, da man nicht jedem einzelnen User erklären muss, wie ein 360° Video Player funktioniert. Der Controller wird während der Betrachtung nicht benötigt. Dies ermöglicht den Usern ein völlig reibungsloses  Erlebnis, ohne erst das Navigieren in VR lernen zu müssen.

3D 360° Videos mit Ambisonic Audio laufen zudem mit dieser Lösung stabiler und präziser ab als mit dem Standard 360° Video Player der Oculus GO, da die perfekte Synchronisation von Bild und Ton hierbei garantiert werden kann.

Beta Apps

Wir sind von Oculus autorisiert, Beta Apps für eine Vielzahl von Usern verfügbar zu machen, ohne eine Store Freigabe von Oculus dafür zu benötigen. Nach Freischalten von einzelnen Oculus Usern ist die Anwendung für diese User weltweit auf ihren Oculus GO Brillen installierbar. Für die Freischaltung von Usern entstehen keine Kosten, denn es müssen keine Files mehr verschickt oder per Kabel auf das Device kopiert werden.

Bei Sideloading auf der Samsung Gear VR muss hingegen jedes einzelne Gerät, das zur Verwendung kommen soll, im Code der App selbst registriert werden. Daher ist es nötig, eine eigene Fassung der App für weitere Geräte, auf denen man die App verwenden möchte, herzustellen und diese dann getrennt auf den entsprechenden Geräten zu installieren, was ein mühsamer Vorgang sein kann.

Oculus Business Programm

Oculus bietet bereits ein eigenes Business Bundle für die Oculus GO und Oculus Rift an. Die Lösung für die GO besteht aus dem 64 GB Headset mit Controller, einem Ladegerät, 2x Facial Interfaces sowie einer Business-Lizenz. Wie The Verge berichtet, plant Oculus auch für die in einigen Wochen erscheinende Oculus Quest eine solche Lösung.

Facebook unterstützt damit den Trend zu Business Anwendungen. Es wird ein eigenes Einkaufsprogramm mit vergünstigten Bedingungen für die Anschaffung größerer Stückzahlen geben.

Public Key Apps - die VR Store Lösung für Unternehmen

Da der Fokus des Oculus Store auf Digital Entertainment liegt, wurde von Oculus für Unternehmen mit Apps in den Bereichen Bildung- und Sales die Möglichkeit eines öffentlichen Store Releases geschaffen. Apps, die auf diese Weise veröffentlicht werden,  können nur via Einladung verwendet werden. Dazu können Keys – einfache Zeichencodes – an jene User ausgegeben werden, die die App auf ihren Geräten installieren sollen. So müssen auch keine Email Adressen mehr im Store Management eingegeben werden. Bei der Anzahl möglicher User gibt es keine Einschränkungen. Für das Lizenzmanagement wird die Option angeboten, einzelne Keys auf Länder oder Zeiträume zu beschränken. 

Oculus überprüft die Apps dabei technisch und inhaltlich auf die gleiche Weise wie es bei Public App Releases im Store der Fall ist. Nachdem Junge Römer schon mehrere Apps auf diesem Weg veröffentlicht hat, sind uns die möglichen Schwachstellen von Applikationen bestens bekannt. Einen Release können wir deshalb innerhalb weniger Tage global verfügbar machen.

Veröffentlichung im Store

Sofern die App Informations- und Unterhaltungsanspruch hat und eine Veröffentlichtung im Store gewünscht ist, kann die App im öffentlichen App Listing zugänglich gemacht werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, auch mehr NutzerInnen zu erreichen. Auch hier können wir auf unsere Erfahrungen mit vergangenen Releases zurückgreifen, z.B. mit der von uns entwickelten Virtual Reality Experience Escape Velocity.

Bei der Oculus Quest wird der Zugang zum Store etwas stärker eingeschränkt sein. Oculus hat angekündigt, hierbei sehr selektiv vorzugehen und Inhalte hinsichtlich ihrer Eignung für die Gaming-Community zu filtern. Hier bieten Beta-Apps und Public-Key Apps eine Ideale Lösung für alle Unternehmen, die Inhalte jenseits der Gaming Welt einsetzen wollen.

Portierbarkeit von Apps für Oculus Quest

Wir entwickeln Apps für Oculus GO immer mit Hinblick auf eine mögliche Portierbarkeit für Oculus Quest. Ein Wechsel von „3 Dimensions of Freedom“ (3DOF) zu 6DOF wird in vielen Fällen dazu führen, dass sich interaktive 3D Interfaces so anfühlen, als ob man es mit einer völlig neuen Anwendung zu tun hat – obwohl der Herstellungsaufwand dafür sehr überschaubar sein kann.

Tracking und Reporting in VR

Das Oculus Backend bietet umfangreiche Reporting Möglichkeiten.

Lokalisierung, Nutzerzahl, Nutzungsdauer, Performance-Werte und Events sind nur einige der Daten, die jederzeit für KPI Reporting und Optimierung in VR herangezogen werden können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Interaktionen und die Blickrichtung zu speichern – dies bedarf allerdings einer getrennten Zustimmung durch die User.

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Andreas Fraunberger

Andreas Fraunberger

Produzent für Extended Realities. Managing Partner bei Junge Römer. Doktor der Philosophie und Univerisitätslektor. Lieblingstänze: Afro-Haitian Dance, Tango, ChaChaCha, Contact Improvisation. Here are Andreas’ 13 Favorite Problems!
Andreas Fraunberger

Andreas Fraunberger

Produzent für Extended Realities. Managing Partner bei Junge Römer. Doktor der Philosophie und Univerisitätslektor. Lieblingstänze: Afro-Haitian Dance, Tango, ChaChaCha, Contact Improvisation. Here are Andreas’ 13 Favorite Problems!