Virtual Reality (VR) für Potenzialanalysen und Assessment Center

Der Einsatz von Virtual Reality Experiences in Potenzialanalysen und Assessment Centern kann Entscheider*innen bei der Personal-Auswahl darin unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen, und dem Unternehmen im Sinne des Employer Brandings ein modernes, innovatives Image verleihen.

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Sie sind eine Kandidat*in in einem Assessment Center (AC) und werden bei einer Übungsstation aufgefordert, eine VR-Brille aufzusetzen. In dem nun startenden Film spielen Sie die Hauptrolle. Das Handeln von professionellen Schauspieler*innen versetzt Sie unmittelbar in die zukünftige Arbeitswelt. Sie werden in Szenen verwickelt, die Ihnen 1:1 so in der Realität der zu besetzenden Stelle begegnen werden. Dank der „immersiven“ Kraft der VR-Technologie geraten Sie in den Sog von herausfordernden Situationen, die Sie als Bewerber*in zu bewältigen  haben.

ECHTE

SZENEN

Solcherart emotionalisiert navigieren Sie durch das Szenario, schätzen ein, wie die Situationen zu verstehen sind und was es zu tun gilt, treffen Entscheidungen und werden mit deren Auswirkungen konfrontiert. Sie werden zum konkreten Handeln aufgefordert, um die jeweilige Situation zu Ende zu führen.

„Getestet“ werden Ihr Urteilsvermögen in schwierigen Interaktionsprozessen, Ihr Situations- und Rollenverständnis, Ihr Entscheidungsstil und Ihr sozial-kommunikatives Handeln. Kompetenzen, die potenzielle Verantwortungsträger*innen auszeichnen, welche es für das Unternehmen zu entdecken gilt.

INNOVATION:

EIN ASSET IM „WAR FOR TALENTS“ UND EMPLOYER BRANDING

Der Einsatz von VR im AC ist eine Innovation im Bereich der Personaldiagnostik und –entwicklung und stellt in Zeiten der Digitalisierung ein besonderes Gut im „War for Talents“ dar. Das Unternehmen, das eine VR-Übung einsetzt, hebt sich in seiner Außenwirkung vom Mitbewerb ab und sammelt gerade bei jungen Arbeitskräften Pluspunkte im Sinne des Employer Brandings.

IMMERSIV UND REALITÄTSNAH AUF DEN SPUREN DER SOZIALKOMPETENZ

Kein Rollenspiel der Welt kann die Anforderungswelt einer Aufgabe so realitätsnah und emotionalisierend zugleich abbilden wie eine VR-Übung.

Die typischen Rollenspiel-Simulationen im Assessment Center sind Zweiergespräche. Komplexere Szenarien mit mehreren Beteiligten (z.B. herausfordernde Meetings) sind aus praktischen Gründen im AC kaum inszenierbar. Eine VR-Übung kann das leisten und Kandidat*innen „am eigenen Leib“ vor realitätsgetreue soziale Herausforderungen stellen, deren Bewältigung die hohe Kunst der Interaktion voraussetzt. Sie deckt somit das im AC meistgesuchte Kriterium ab – das der Sozialkompetenz.

MASS-SCHNEIDERUNG UND INTEGRATIONSFÄHIGKEIT IN BESTEHENDE SYSTEME

Gemeinsam mit dem Unternehmen maßschneidern wir die VR-Übung auf unternehmensspezifische Merkmale und Besonderheiten hin und sorgen für eine reibungslose Integration ins bestehende Assessment Center.

Die VR-Übung ist eine ideale Ergänzung zu sogenannten situativen (z.B. Rollenspiel) und nicht-situativen (z.B. Interview, Test) Übungen in einem Potenzialanalyse-Verfahren. Durch diese komplementäre Funktion wird nicht nur die Vielfalt der eingesetzten Methoden erhöht, sondern auch die Validität des gesamten Verfahrens.

KO-KREATIVER ENTWICKLUNGSPROZESS:

DER WEG ZUR VR-EXPERIENCE

Wir übersetzen die Anforderungswelt einer zu besetzenden Funktion in einen Film-Plot samt Drehbuch und gestalten daraus eine VR-Experience.

Die Situationen, mit denen die Teilnehmer*innen einer Potenzialanalyse in einer VR-Übung konfrontiert werden, werden zuvor in einem ko-kreativen Prozess zwischen uns als Produzenten der VR-Experiences und den verantwortlichen Personen im Unternehmen als besonders relevant und erfolgskritisch für die gelungene Ausübung einer bestimmten Rolle im Unternehmen definiert.

Für die internen und externen Beobachter*innen in einem AC stellen wir ein Auswertungsschema zur Verfügung, das ebenso in diesem gemeinsamen Entwicklungsprozess konzipiert wurde.

TESTEN UND LERNEN ODER TWO IN ONE

Eine VR-Übung im AC kann aber nicht nur zum Testen herangezogen werden. Ihr volles Potenzial entfaltet sie, wenn die herausfordernden Situationen sozusagen „aufgelöst“ und in einer Folgesequenz der VR-Experience idealtypische Lösungswege aufgezeigt werden. Der unmittelbare Lerneffekt ist ein hoher Gewinn für die Teilnehmer*innen und trägt – selbst bei Bewerber*innen, die nicht zum Zug kommen – zur Zufriedenheit und somit zur „sozialen Validität“ der AC-Methode bei.

VR ALS TROCKENTRAINING FÜR DEN ERNSTFALL

Diese idealtypischen Handlungsanleitungen für herausfordernde Situationen sind in der VR-Experience jederzeit abrufbar, wenn man sich auf solche oder ähnliche Situationen in der realen Arbeitswelt vorbereiten möchte. VR-Experiences sind also auch perfekte Trainings-Tools. Über den Einsatz von VR im Training erfahren Sie hier in einem vorangegangenen Blog-Eintrag.

VR im Assessment Center deines Unternehmens

Wenn Sie Fragen haben oder Lust verspüren, das Assessment Center in Ihrem Unternehmen um eine Virtual-Reality-Übung zu bereichern, freue ich mich über eine Nachricht und ein interessantes Gespräch.

Gerne zeigen wir auf Anfrage Beispiele, die wir für verschiedene Kund*innen konzipiert haben.

Kollaboration

Unsere Services für VR im Personalmanagement entstehen in einer Kooperation zwischen „Junge Römer“ und Thomas Dorner von ps-train.

Thomas Dorner hat langjährige Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von maßgeschneiderten Potentialanalyse- und Assessment-Verfahren und ist Mitautor des Buches „Assessment Center – Leitfaden für Personalentwickler“ (Hrsg. Kurt Durnwalder), Carl Hanser Verlag München Wien 2001

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Thomas Dorner

Thomas Dorner

Diagnostiker und Berater, Mitgründer von ps-train, Studium der Psychologie, Hypno-Systemiker, leidenschaftlicher Fußballer und VR-Brillenträger
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Diagnostiker und Berater, Mitgründer von ps-train, Studium der Psychologie, Hypno-Systemiker, leidenschaftlicher Fußballer und VR-Brillenträger